Dashcam Test: Die besten Dashcams im Vergleich!

Der KAMERAKENNER Dashcam Test 2018: Fünf der interessantesten Modelle kamen in den Vergleich. Das Gesamtergebnis vorab auf einen Blick:

Modell Unser RatingErhältlich bei *
APEMAN Dashcam
iTracker DC300
S-GPS

TrueCam A7s GPS
Garmin Dash-Cam 35
Blackvue DR650S-1CH
Stand Testberichte: Juni 2018

Die Testberichte im Detail

Test „APEMAN Dashcam“: Zum Testbericht im Detail
Test „iTracker DC300-S GPS“: Zum Testbericht im Detail
Test „TrueCam A7s GPS“: Zum Testbericht im Detail
Test „Garmin Dash-Cam 35“: Zum Testbericht im Detail
Test „Blackvue DR650S-1CH“: Zum Testbericht im Detail
So testen wir: Hinweis zum Testverfahren


Dashcam Test: „APEMAN Dashcam“

Eine Dashcam für deutlich unter 100 Euro? Dass sie in unserem Dashcam Vergleich nicht fehlen darf, hat einen einfachen Grund: Sie ist Bestseller bei Amazon (Stand: Juni 2018), und die technischen Eigenschaften der APEMAN sind nahezu gleich mit denen von Modellen, die deutlich mehr kosten! Kostprobe gefällig? Full HD, 170 Grad Weitwinkelobjektiv, Infrarotfunktion, Parkmonitor, WDR, Schwerkraftinduktion, Nachtsicht, Loop-Aufnahmen, Bewegungserkennung, G-Sensor, 2,7 Zoll TFT HD LCD-Bildschirm.

Zeitstempel ist möglich, Videos gibt es im „Mov“ Format (Codierung H.264), GPS wird unterstützt (Antenne ist im Lieferumfang dabei), und eingebautes Mikro und Lautsprecher sind auch an Bord. OK, Mikro SD Karte ist nicht mit dabei – aber bei dem Preis drücken wir ein Auge zu.

Das sagen andere:
Nun, auf dem Papier liest sich das schonmal sehr gut. Was sagt die Praxis? Wir schauen uns die Kundenbewertungen an, und sehen fast nur positive Meinungen. Überzeuge Dich selber:
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Unser Fazit: Top!
Ein extrem attraktiver Preis, dazu Bestseller bei Amazon – das sagt schon alles! Soviel Käufer können nicht irren. Da schließen wir uns gern an und sprechen hiermit die TOP Empfehlung für die APEMAN Dashcam aus. Klarer Kauf!
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Dashcam Test: „iTracker DC300-S GPS“


Dashcams der „i-Tracker“ Reihe gibt es schon länger auf dem Markt. Was bietet die iTracker DC300-S GPS? Wir sehen einen 2 MegaPixel SONY Bildsensor mit Super Night Modus, 156° Weitwinkelobjektiv inkl. High Dynamic Range (HDR), G-Sensor, Bewegungssensor, GPS-Antenne und ein 2,7″ TFT Display. Videoauflösung ist möglich als 1920×1080 @ 30fps, 1280×720 @30fps. MicroSD Class 10 Karten SD/SDHC bis 32GB sind möglich, allerding sehen wir den Hinweis, dass SanDisk Speicherkarten nicht verwendet werden können. Lautsprecher und Mikrofon sind integriert und abschaltbar. Diverse Stempel wie Geschwindigkeit oder auch Kfz Kennzeichen sind im Video einblendbar. Automatischer Beginn der Aufzeichnung bei Motorstart, das Ganze als Endlosschleife (1min/2min/5min/unbegrenzt).

Das sagen andere:
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Unser Fazit
Die iTracker DC300-S GPS ist ein gutes Modell: Sie ist „Amazons Choice“, hat gute Kundenbewertungen, da machst Du also nichts falsch. Wir haben aber in unserem Test preislich günstigere Dashcams mit vergleichbaren Features. Zum Dashcam Testsieger reicht es daher nicht ganz.
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Dashcam Test: „TrueCam A7s GPS“


Der nächste Kanditat in unserem Dashcam Test ist die TrueCam A7s GPS. Immerhin hat Computer Bild dieses Modell im Juni 2018 zum Testsieger gekürt. Die Fakten: FULL HD, 2,7 Zoll Display, G-Sensor, Bewegungserkennung, High Dynamic Range Funktion. Gefilmt wird mit 130° Weitwinkel. Loopfunktion und Aufnahme der Geschwindigkeit direkt im Video sind selbstverständlich. Die Videoauflösung ist top: 2560×1080 (21:9) und 2304×1296 (16:9) bei einer Bildrate von 30fps. Interessant das GPS Modul mit Blitzwarner – das dürfte bei manchen die Haushaltskasse bei zu schnellem Fahren entlasten. Ebenfalls gefällt uns die Zusammenarbeit mit Google Maps sowie die Tachofunktion auf dem Display.

Das sagen andere:
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Unser Fazit
Gute Dashcam! Computer Bild lobt die Bildqualität, sowie die Zusatzfunktionen. Im Vergleich zu anderen Modell in unserem Test sind die Kundenbewertungen bei Amazon aber doch einen Tick schlechter. In unserem Dashcam Vergleich reicht es daher nicht zur Top Empfehlung.
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Dashcam Test: „Garmin Dash-Cam 35“


Der dritte Kandidat in unserem Dashcam Test ist vom Hersteller Garmin, bekannt auch als Anbieter von Navi-Geräten. Womit schon klar ist, das sie GPS-fähig ist. Sie speichert alle Aufnahmen mit der dazugehörigen Position, Fahrtrichtung, Tempo, Datum und Uhrzeit. Die Bildqualität ist gut auch bei schlechten Sichtverhältnissen, allerdings gibt es nur einen 110 Grad Winkel. Da „sehen“ andere Kameras mehr.
Videos werden abgelegt im 1080 p- oder 720 p-Modus; als Speicher dient eine MicroSD Karte. Für die Aufnahmen steht ein großes 3-Zoll-LCD-Display bereit. Ebenfalls an Bord sind Kollisionswarner, Blitzerwarnung, integriertes Mikrofon und ein Ereignissensor ( G Sensor ), der sichergestellt, dass Aufnahmen von Zusammenstößen automatisch gespeichert und nicht überschrieben werden. Ein W-LAN Modul ist nicht integriert, dafür gibt es die 4 GB Micro SD inklusive.

Das sagen andere:
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Unser Fazit:
Gute Dashcam! Allerdings sind die Kundenmeinungen relativ durchwachsen. Hat daher nicht ganz zum Testsieger gereicht.
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Dashcam Test: „Blackvue DR650S-1CH“


Beim Preis ist die Blackvue DR650S-1CH in unserem Dashcam Test schnomal top – sie ist nämlich das teuerste Modell. Was bekommt also der Autofahrer für das Geld?
Also: GPS & G-Sensor integriert, FULL-HD 1920×1080 @ 30fps, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, 64 GB Micro-SD Speicherkarte, USB Micro-SD Kartenleser.
Spannend für viele dürfte aber sein: Dank WiFi ( W-Lan) kann eine Verbindung zu PC oder Smartphone hergestellt werden. Für Android & iPhone gibt es Apps, für Windows PC & Mac OS eine Auswertungssoftware.
Auch gut: Eine Parkplatzüberwachung entlarvt rüde Parklplatzrempler; und die Kamera kann in der Halterung um 360° gedreht werden. Einen LCD Monitor und USB sucht man allerdings vergebens.

Das sagen andere:
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Unser Fazit:
Stattlicher Preis, und gemessen daran gibt es hier und da auch Kritik in den Bewertungen. Nicht gefallen mag uns, dass bei dem Preis Zusatzausrüstungen extra kosten. Fairerweise muss man aber sagen, dass sie in unserem Dashcam Vergleich das einzige Modell mit W-LAN ist. Also: Gute Kamera, aber zum Testsieger reicht es nicht.
Wer noch was drauf legt, der bekommt als Blackvue DR650S-2CH IR das Set mit Rückkamera.
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Ratgeber Dashcams

Dashboard, englisch für Armaturenbrett, und Cam, ebenfalls englisch und die Abkürzung für Camera: Die Übersetzung macht klar, was eine Dashcam ist. Es handelt sich um eine kleine digitale Kamera, die im Auto auf das Armaturenbrett befestigt wird und während der Fahrt Videoaufnahmen macht. Da Du als Autofahrer nicht ständig die Kamera bedienen kannst, läuft eine Daueraufzeichnung auf SD Karte. Nach Erreichen eines Limits (Zeit, Speicher) wird die vorherige Aufzeichnung überschrieben.

Einsatz und Verwendung

Viele kennen die ratzeligen Wackelvideos von spektakulären Unfällen, oftmals in osteuropäischen Ländern. Dies macht deutlich, für was die Kameras eigentlich gedacht sind: Dokumentation von Unfällen. Daher werden Dashcams auch gelegentlich als Carcam, Unfallkamera oder Autokamera bezeichnet.
Doch YouTube, Facebook und Co. zeigen, dass die Videos nicht immer nur zur Beweisaufnahme dienen. Sie landen dann im Netz zur allgemeinen Belustigung oder Befriedigung voyeuristische Triebe. Gaffer, bitte Platz nehmen vor dem Monitor!

Tipps zum Kauf

  • Sinnvoll ist ein GPS Empfänger, dessen Daten sich in die Aufnahme einblenden lassen. So kannst Du später sehen, welche Strecke Du gefahren bist. Auch die Geschwindigkeit lässt sich damit errechnen.
  • Da die Lichtverhältnisse auf der Strasse sich schnell ändern können (Tunnel, Dämmerung) sollte das Modell auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Videoaufnahmen liefern, etwa durch Infrarot LEDs.
  • Um als Beweissicherung bei Unfällen zu dienen, sollte sichergestellt sein, dass die Kamera entsprechend gerüstet ist. Für einen starken Aufprall gibt es spezielle Techniken, etwa Sensoren.
  • Für Anspruchsvollere kann so eine Dashcam auch als zusätzliche Aufwertung des Fahrer Cockpits dienen. Manche Modelle bieten Features wie Abstandwarner, Spurhalteassistenten, oder eine zusätzliche Heckkamera.
  • Bei den Anschlüssen achte auf Standards Deiner Wahl, also USB oder HDMI, jenachdem ob Du hinterher am PC oder im TV-Gerät die Videos anschauen möchtest.
  • Die Auflösung ist, im Gegensatz zu Actioncams, nicht wirklich so entscheidend. Bei Dashcams geht es mehr um Dokumentation denn um cineastisch hochwertige Filmaufnahmen oder gestochen scharfe Action-Videos in Super Slowmotion. Man sollte die wesentlichen Dinge erkennen können (Gesicht, Kfz Zeichen), was mit HD ready (1280 × 720 Pixel) im Prinzip schon geht. Dennoch bieten die meisten Modelle bei der Bildqualität inzwischen auch Full HD (1920 × 1080 Pixel)
  • Nett ist auch eine Bewegungserkennung. Die Kamera schaltet sich nur ein, wenn sie eine Bewegung registriert. So manchem Dieb soll durch diese neuartige Technik schon das Handwerk gelegt worden sein.

Warum nicht gleich Smartphone oder Actioncam?

Natürlichkeit geht das auch. Für Smartphones gibt es Apps, für iOS wie für Android, dazu spezielle Halterungen.
Aber Dashcams sind speziell eben für den Kfz-Einsatz konzipiert. Per Saugnapf oder Klebepad erfolgt die Befestigung auf dem Brett oder an der Windschutzscheibe, zudem sind Akkus und Optik speziell für diesen Zweck ausgelegt. Außerdem ist es etwas umständlich, vor und nach jeder Fahrt das Handy wieder zu demontieren.
Eine Actioncam ist da schon eher eine Alternative, wenn der Saugnapf gleich mit im Lieferumfang ist. Für Biker sowieso, wenn am Helm befestigt wird.
Der wirklich entscheidende Punkt ist aber rechtlicher Art: Dauerhaftes Filmen während der Fahrt ist in Deutschland aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt. Moderne Dashcams verfügen daher über eine Loop Funktion, wo immer wieder in bestimmten Zeitabschnitten die vorherige Aufnahme automatisch überschrieben wird (Videoschleifen). Kommt es zu einer Notfallsituation, dann kommt die G-Funktion zum Tragen: Sie wird ausgelöst, wenn stark gebremst wird. Diese Aufnahme bleibt dann auch schreibgeschützt.

Stromversorgung

Ein guter Akku ist selbstverständlich, schließlich kann eine Autofahrt auch gut mal einen Tag dauern. Ist er dennoch leer, dann sollte es eine Möglichkeit geben, diesen entweder via Bordmitteln zu laden (z.B. USB), oder direkt den bordeigenen Strom anzuzapfen. In der Regel ist zwischen der Verkleidung sowie der Windschutzscheibe ausreichend Freiraum, um das dünne Kabel dort zu verpacken. Den Strom erhält die Dashcam entweder über den fahrzeuginternen USB-Anschluss oder mithilfe eines USB-Adapters, der anschließend in den Zigarettenanzünder des Pkw gesteckt wird. Durch die permanente Stromversorgung entgeht der Kamera zukünftig kein Detail während der Fahrt.

Was sagt das Gesetz?

In Russland gelten Dashcam Videos schon lange als Beweis. Wohl mit ein Grund, warum die Cams dort so beliebt sind. Seit kurzem sind Dashcams auch hierzulande als Beweismittel vor Gericht erlaubt, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Aber immerhin – und das dürfte auch für neue Popularität sorgen. Dauerhaftes Filmen während der Fahrt ist aber nach wie vor untersagt. Wenn die Videos hinterher im Web veröffentlicht werden, sind Persönlichkeitsrechte von Dritten sind zu beachten. Hierzu zählen neben Gesichtern auch Kfz Zeichen.

Hinweis zum Testverfahren: Unsere Testbedingungen

Wir sind nicht Stiftung Warentest. Sondern leidenschaftliche Foto- und Filmfans, die Dir per Schnappschuss das Wichtigste schnell, übersichtlich und auf einen Blick servieren. Wir wollen Dir also Arbeit abnehmen, indem wir das tun, was jeder online vor einem Kauf einer Dashcam tun sollte, aber meist nicht die Zeit dazu hat: Nämlich Kundenbewertungen analysieren, Testberichte bekannter Institutionen recherchieren, Produktdaten, Zubehör und Preise vergleichen, Markenbeliebtheit untersuchen, Fachartikel von Experten lesen.
Unser abschließendes Rating ist eine Formel, in der all diese Faktoren zusammen fließen. Wir testen also nicht selber, sondern berichten, wie andere testen. Diese Informationen tragen wir zusammen, damit Du kurz und übersichtlich informiert wirst. Aus demselben Grund treffen wir auch immer eine Vorauswahl. Nur die Wenigsten brauchen einen Test mit kompletter Marktübersicht inklusive ellenlanger Aufzählung aller technischen Details. Stattdessen beschränkt sich unser Dashcam Vergleich auf einige wenige Modelle, die unserer Meinung nach aber am vielversprechendsten und interessantesten sind.

Die beste Dashcam?
So hilft Dir KAMERAKENNER bei Deiner Entscheidung!

Die Produktvielfalt im Web ist unübersichtlich. Gerade deshalb sind Kaufempfehlungen nützlich. Und eine Empfehlung ist immer subjektiv. Die Frage nach dem Dashcam Testsieger ist daher auch abhängig davon, was Du willst. So ist dem einen ein günstiger Preis wichtig, der andere legt Wert auf hochwertige Verarbeitung oder bekannte Markennamen, und der Dritte möchte eine umfassende Ausstattung im Lieferumfang. Die Frage also: „Was ist die beste Dashcam?“ entscheidest letztlich Du. Dir bei dieser Entscheidung zu helfen – das ist unser Anspruch!

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