IP Kamera Test: Die besten IP Cams im Vergleich!

Der große IP Kamera Test 2017 von KAMERAKENNER: Diesmal haben wir uns in der Klasse der Einsteigermodelle unter 100.- EUR umgeschaut. Vier der interessantesten Modelle kamen in den Vergleich. Das Gesamtergebnis vorab auf einen Blick:

Modell Unser Rating 
Foscam
Netzwerkkamera
FI9853EP
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HiKam Q7
Wireless IP Kamera
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Jovision
JVS-N3FL-DF
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D-Link DCS-930L
Home Network Webcam
(Wireless Kamera)
rating-3starsJetzt kaufen bei Amazon

Die Testberichte im Detail

Test „Foscam Netzwerkkamera FI9853EP“: Zum Testbericht im Detail
Test „HiKam Q7 Wireless IP Kamera“: Zum Testbericht im Detail
Test „Jovision JVS-N3FL-DF“: Zum Testbericht im Detail
Test „D-Link DCS-930L“: Zum Testbericht im Detail
So testen wir: Hinweis zum Testverfahren


IP Kamera Test: „Foscam Netzwerkkamera FI9853EP“


Wettergeschützt, Nachtsicht-tauglich, HD Auflösung von 1280 x 720 Pixel: Die etwa 900 g schwere Foscam FI9853EP dürfte damit vor allem diejenigen ansprechen, die primär überwachen wollen. Bewegungen werden erkannt, die Fotos werden dann per Mail zugeschickt.
Das Modell selbst ist in „Dome“ Bauweise und kommt in neutralem weiß daher. Videos können direkt auf der Festplatte Deines Rechners gespeichert werden, genauso wie Snapshots. Letztere können auch in einem fest definierten Zeitintervall gemacht werden.
Der Anschluß erfolgt mittels PoE fähigen DSL Router via LAN Kabel.
Überzeugt das Modell bei den optischen Qualitäten, so vergeben wir doch einen kleinen Abzug dafür, dass manche User die fehlende W-LAN Fähigkeit bedauern. Es gibt nur LAN. Ebenfalls fällt Manchen negativ auf, dass die Kamera von selbst Internetadressen kontaktet, mit unklarem Sinn.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):

– in Bearbeitung –
 
 

Unser Fazit
Manche User berichten von einer etwas schwieriger Konfiguration, aber das ist letztlich subjektiv. Deshalb halten wir uns an Tatsachen: Wer auf W-LAN und Speicherkarten-Slot verzichten kann, bekommt in dieser Preiskategorie eine gute Kamera!
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IP Kamera Test: „HiKam Q7 Wireless IP Kamera“


In weiß oder wahlweise auch in hübscher blau-weiss Optik präsentiert sich dieses Modell. Letzteres dürfte v.a. Eltern ansprechen, die dieses Teil als Babyphone nutzen wollen. Doch die HiKam Q7 kann mehr. Ethernet oder W-LAN, Mikrofon, 1.3 Megapixel, 720p HD (1280×720 Pixel), Betrachtungswinkel 75°, horizontal schwenkbar 300°, vertikal neigbar 120°, Nachtsicht durch eingebaute Infrarotbeleuchtung, Gegensprechmöglichkeit mit Rauschunterdrückungstechnologie, Passiver Infrarot Sensor für Alarm.
Bei Alarm gibt es dann Email mit Bild, Meldung auf Smartphone, Video Aufnahme auf microSD und Sirene.
Ist die HiKam Q7 einmal per WLAN installiert (was per „HiKam AirLink“ einfach gehen soll), kann von überall her mit Smartphone, Laptop, Tablet oder PC darauf zugegriffen werden, auch via Mobilfunk 3G, 4G oder LTE. Sogar automatischer Weißabgleich ist an Bord – nicht schlecht in dieser Preisklasse. Noch Fragen?

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):
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Unser Fazit: Top!
Jede Menge Features, eine beeindruckende Anzahl von Kundenbewertungen, die meisten davon sehr positiv: In unserem IP Kamera Test daher unsere Top Empfehlung!
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IP Kamera Test: „Jovision JVS-N3FL-DF“


In robustem und kompaktem Aluminium Gehäuse zeigt sich dieses Modell. Mit weniger als 500 g dazu relativ leicht. Wer WLAN will, wird hier aber nicht fündig. Geht nur über LAN. Wir sehen 36 x Infrarot LEDs, dazu eine Brennweite von 3,6 mm. Lt Hersteller geeignet für die Temperaturbereiche -20° bis 55°Celsius. Nun, es gibt bei uns aber durchaus Winternächte mit mehr Minusgraden…
Aufnahme erfolgt in in HD (720P), zeitlich definiert oder 24 Stunden, auch Nachtsichtaufnahmen sind möglich.
E-Mail Alarm Funktion (ein Snapshot pro Alarm) ist ebenfalls an Bord.
Aufnahmemöglichkeiten sind Windows PC, Smartphone, NAS-Systeme, Jovision Netzwerk Video Rekorder, diverse ONVIF fähige Client Software.
Zugriff ist möglich über Windows PC, Smartphone App, CloudSEE’ (iOS & Android), Webbrowser, Media Player, DDNS

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):
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Unser Fazit:
Sehr gute Kamera in dieser Preisklasse, fast durchweg positive Bewertungen. Allein die im Vergleich zur HiKam Q7 geringere Anzahl an Kundenmeinungen sorgt dafür, dass es bei uns nicht ganz zum Testsieger gereicht hat!
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IP Kamera Test: „D-Link DCS-930L“


Vom Hersteller D-Link kommt dieses Modell, Was sofort auffällt, ist der wirklich sehr attraktive Preis. Was gibt es dafür? Zunächst ein Indoor Modell. Diese Ip Cam ist also ein Kandidat für die Raumüberwachung innen. Die Ereignisverwaltung erfolgt per Standbild. Die Kamera kann Geräusch oder Bewegung erkennen. Email Benachrichtigungsfunktion ist ebenfalls vorhanden. Keine Selbstverständlichkeit bei dem günstigen Preis: Nachtsicht (lt. Herstellerangaben) und Mikrofon gibt es ebenfalls dazu.
In Verbindung mit dem Internetportal mydlink können von überall her Live-Video-Streams geschaut werden mit Browser am Computer oder App auf Smartphone bzw. Tablet. Im Lieferumfang der DCS-930L ist die Software D-ViewCam enthalten.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):
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Unser Fazit:
Sensationell günstiger Preis! In unserem IP Kamera Test daher der Preistip. OK, bei den Kundenbewertungen gibt es natürlich hier und da etwas Kritik (v.a beim Punkt Bildqualität und Nachtsicht). Aber: Für den Preis bekommst Du, was man da erwarten darf.
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Ratgeber IP Kamera

Das Storchennest auf dem Gemeinde-Kirchturm, die Überwachung des eigenen Hauses vom Urlaub aus, oder die Sorge, was denn der Nachwuchs gerade im Kinderzimmer treibt: IP-Kameras, auch als WLAN-Kamera oder Netzwerkkamera bezeichnet, sind vielfältig in der Nutzung. Kein Wunder, dass sie inzwischen sehr beliebt sind. Erstellte Videoaufzeichnungen lassen sich via Stream über das IP-Netz abrufen. Das bedeutet, dass Videomitschnitte oder aufgenommene Bilddateien auf einem separaten Endgerät dargestellt werden, wie Smartphone, Tablet, PC oder Notebook.

Was ist der Unterschied zu Webcams?

Eine Webcam braucht zwingend ein weiteres Gerät, um zu funktionieren. Oft sind Webcams sogar direkt eingebaut, etwa in Laptop, Notebook oder auch bei manchen TV Geräten. Und eine Web Kamera kann auch nur von dem Gerät aus bedient werden, an das sie angeschlossen ist.
Eine IP Cam dagegen ist ein stand-alone Gerät. Sie ist also grundsätzlich eigenständig d.h. netzwerk-ready. Außerdem können Ip Cams aus der Ferne gesteuert werden.

Einsatz und Verwendung

Eine IP Kamera bietet also vielfältigere Einsatzmöglichkeiten, da sie nicht nur zur Kommunikation über das Internet eingesetzt wird. Angesprochen werden vor allem Verbraucher, die höhere Ansprüche an die Bild- und Videoaufzeichnung stellen. Und ein bisschen Nerd-Faktor kann auch nicht schaden.
Aufgenommene Dateien werden ohne weitere Zwischenschritte an ein Netzwerkgerät übertragen. Du hast also jederzeit jederzeit Zugriff, vorausgesetzt die Verbindung klappt.
Es ist auch möglich, dass die Video- und Bildübertragung nicht nur von einem Nutzer abgerufen wird. Die Technik bietet beispielsweise Familien die Möglichkeit, dass jedes einzelne Mitglied direkt auf die Aufzeichnungen zurückgreifen kann.
Besonders praktisch ist die Funktion, die Steuerung der IP Kamera von unterwegs über das Internet zu übernehmen. Wer sich beispielsweise auf Reisen befindet, muss nicht bis zu seiner Rückkehr warten, um die Software der Kamera zu aktualisieren oder den Blickwinkel zu verändern. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass sämtliche Einstellungen erst nach kurzer Wartezeit übernommen werden.
Da die Infrastruktur der Netzwerke heute im allgemeinen recht gut ist, liefern Netzwerkkameras in der Regel ganz gute Bilder und Videos. Programmierung und Einstellungen erledigen sich meist innerhalb weniger Sekunden.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Bei den Preisen gibt es gewaltige Unterscheide. Günstige IP Kameras bekommst Du schon für unter 50 EUR, Profi-Modelle kosten aber leicht einen vierstelligen Betrag.
Entscheidend für Deine Kaufentscheidung ist also die Verwendung, der Aufstellungsort sowie der Bereich, der aufgezeichnet werden soll. Zudem macht eine schwenkbare Kamera meist Sinn.
Soll die Cam zur Überwachung eingesetzt werden, ist ein Nachtobjektiv sowie Bewegungssensor Pflicht. Diese beiden Komponenten garantieren nicht nur verwertbare Aufnahmen bei dunklen Lichtverhältnissen, sondern sie bieten auch die gewünschte Alarmfunktion.
Wer die Netzwerkkamera in seinem eigenen Garten positionieren möchte, sollte auf ein wetterfestes Modell zurückgreifen.
Bei der Auflösung ist der alte VGA Modus von 640 x 480 Pixeln nicht mehr State of the Art. Achte also darauf, dass Du keinen Ladenhüter erwirbst.
Nicht außer Acht lassen darfst Du die Peripheriegeräte. PC, Tablet oder Notebook sollten über die entsprechende Leistung verfügen, um mit der WLAN-Kamera zu kommunizieren. In der Regel verfügen aber auch ältere Endgeräte über ausreichend Rechenleistung. Nahezu alle Hersteller verweisen auf die Mindestanforderungen, die an die Prozessorleistung, den Arbeitsspeicher sowie die Verbindungsgeschwindigkeit mit dem Internet zu stellen sind.
Wer die Aufnahmen anschließend auf dem externen Gerät abspeichern möchte, sollte auch über eine entsprechend große Festplatte verfügen.
Ansonsten gibt Dir unser IP Kamera Test hier schonmal eine gute Orientierung.

Welches Zubehör ist sinnvoll?

Die Extras variieren von der externen Infrarotlampe bis hin zur Wand- und Standhalterung. Teilweise legen Anbieter auch ein zweites Netzteil bei, das im Falle eines Defekts eingesetzt werden kann. Ethernet-Kabel sollte ebenfalls zum Lieferumfang gehören.

Nutzung als Alarmanlage: Überwachungsfunktion

Hochwertigere Modelle bieten als Alarmanlage guten Schutz. Ein Bewegungssensor sorgt dafür, dass die Aufnahmefunktion erst dann startet, wenn eine Bewegung wahrgenommen wird. Per E-Mail oder per SMS gibt es dann eine Benachrichtigung. Je nach Modell leitet die Kamera ein Bild im Anhang weiter, oder eine Videoaufnahme. Überwachungskameras eignen sich nicht nur als Prävention gegen Einbruch. Die Daten stellen auch im Falle einer Strafanzeige wichtiges Beweismaterial dar.

Was sagt das Gesetz?

Persönlichkeitsrechte von Dritten sind zu beachten. Das gilt für alle öffentlichen Bereiche, wie etwa den Gehweg oder die Straße vor dem Haus. Dies ist ein wichtiger Punkt vor allem bei Tageslicht. Die meisten Modelle können aber vorprogrammiert werden, zu welcher Uhrzeit auf Bewegungen reagieret werden soll.

Installation der IP Kamera

Zunächst wird das Gerät an seinem Bestimmungsort installiert. Hast Du Dich für ein schwenkbares Modell entschieden, dann wirst Du in der Regel bereits nach Anschluss der Stromversorgung feststellen, dass sich die Kamera selbstständig justiert, um die optimale Aufnahmeposition einzunehmen.
Im nächsten Schritt muss das Gerät mit dem Netzwerk verbunden werden. Die Verbindung erfolgt entweder über das Funknetzwerk, oder mittels eines Ethernet-Kabels. Mithilfe des Kabels kann das Gerät mit einem freien Port an dem hauseigenen Netzwerkgerät verbunden werden. Als Netzwerkgerät kommen Router, Modem oder auch die Netzwerkkarte des PCs infrage.
Sobald die Verbindung hergestellt ist, kann die Feineinstellung beginnen, also die Verbindung zum persönlichen Überwachungsgerät. Dabei kannst Du mit einer speziellen Software oder dem Web-Browser auf die IP Kamera zuzugreifen. Wer sich für die Nutzung des Browsers entscheidet, findet die notwendige IP-Adresse zumeist auf einem Klebestreifen, der direkt an der Kamera angebracht worden ist.
Ein eigenes Benutzerkonto brauchst Du, um später Zugriff auf die Netzwerkkamera zu haben. Fortgeschrittene können auch die vom Werk aus voreingestellt IP-Adresse manuell anpassen.
Wenn die Netzwerkkamera mit dem Internet verbunden ist, solltest Du bereits während der ersten Inbetriebnahme ein sicheres Passwort einrichten, um einem Datenverlust vorzubeugen, oder den Zugriff durch einen Hacker zu vermeiden.

Software für IP Kameras

Es gibt eine Vielzahl von kostenlosen Softwareangeboten. Hiermit kannst Du zusätzliche Einstellungen tätigen bzw. den Funktionsumfang erweitern. So ist etwa das Programm IP Cam Viewer recht populär. Das kostenlose Programm (Freeware) ist sowohl für unterschiedliche Betriebssysteme erhältlich als auch für kleines Geld als App für Apple und Android.
Oftmals wird die Software aber auch mit dem Gerät ausgeliefert, so dass Du Dich nicht mehr selbst um einen Download bemühen musst.

Hinweis zum Testverfahren: Unsere Testbedingungen

Wir sind nicht Stiftung Warentest. Sondern leidenschaftliche Foto- und Filmfans, die Dir per Schnappschuss das Wichtigste schnell, übersichtlich und auf einen Blick servieren. Wir wollen Dir also Arbeit abnehmen, indem wir das tun, was jeder online vor einem Kauf einer IP Kamera tun sollte, aber selten die Zeit dazu hat: Nämlich Kundenbewertungen analysieren, Testberichte anerkannter Institutionen recherchieren, Produktdaten, Ausstattung und Preise vergleichen, Markenbeliebtheit untersuchen, Fachartikel von Experten lesen.
Unser abschließendes Rating ist eine Formel, in der all diese Faktoren zusammen fließen. Wir testen also nicht selber, sondern berichten, wie andere testen. Diese Informationen tragen wir zusammen, damit Du kurz und übersichtlich informiert wirst. Aus demselben Grund treffen wir auch immer eine Vorauswahl. Nur die Wenigsten brauchen einen Test mit kompletter Marktübersicht inklusive ellenlanger Aufzählung aller technischen Details. Stattdessen beschränkt sich unser IP Cam Vergleich auf einige wenige Modelle, die unserer Meinung nach aber am vielversprechendsten und interessantesten sind.

Die beste IP Kamera?
So hilft Dir KAMERAKENNER bei Deiner Entscheidung!

Die Produktvielfalt im Web ist unübersichtlich. Gerade deshalb sind Kaufempfehlungen nützlich. Und eine Empfehlung ist immer subjektiv. Die Frage nach dem IP Kamera Testsieger ist daher auch abhängig davon, was Du willst. So ist dem einen ein günstiger Preis wichtig, der andere legt Wert auf hochwertige Verarbeitung oder bekannte Marken, und der Dritte möchte möglichst umfassendes Zubehör im Lieferumfang. Die Frage also: „Was ist die beste IP Cam“ entscheidest letztlich Du. Dir bei dieser Entscheidung zu helfen – das ist unser Anspruch!

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