GoPro Alternative: Wer nimmt es mit dem HERO auf?

In der Szene der Action-, Trend, – und Extremsportler war „die GoPro“ lange das Nonplusultra bei den Actioncams. Doch die Zeit ist vorbei, wo sich GoPro auf den Lorbeeren ausruhen konnte. Der Platzhirsch hat Gegenwind. Wir haben uns einige Konkurrenten angeschaut. Gibt es Alternativen zur GoPro? Und wenn ja – wer hat das Zeug zur besten GoPro Alternative? Das Gesamtergebnis vorab auf einen Blick:

Modell Unser Rating 
Rollei Actioncam 430rating-4starsJetzt kaufen bei Amazon
YI 4K Plusrating-5stars-topJetzt kaufen bei Amazon
Olympus TG-Trackerrating-4starsJetzt kaufen bei Amazon
Panasonic

HX-A500E-D
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Die Testberichte im Detail

Test „Rollei Actioncam 430“: Zum Testbericht im Detail
Test „YI 4K Plus“: Zum Testbericht im Detail
Test „Olympus TG-Tracker“: Zum Testbericht im Detail
Test „Panasonic HX-A500E-D“: Zum Testbericht im Detail
So testen wir: Hinweis zum Testverfahren


GoPro Alternative? Test „Rollei Actioncam 430“


Als erster Kandidat unseres GoPro Vergleichs geht das Modell „Actioncam 430“ von Rollei ins Rennen. Zunächst die technischen Features: 4K Videoauflösung (3840×2160 Pixel/30 fps), 2K Videoauflösung (2560×1440 Pixel/60 fps), Full HD Videoauflösung (1920×1080 Pixel, 120/60/30 fps). Verbaut ist ein 12MP Sony CMOS Sensor, als Optik dient ein 170° Weitwinkelobjektiv. Weiter finden wir eine Loop-Funktion, Serienbilder, Zeitraffer-Modus und USB Anschluss.
Praktisch ist die Handgelenk-Fernbedienung zur kabellosen Steuerung der Aufnahmen bis zu 10 Meter Entfernung. Tauchtiefen bis zu 40 Meter sind möglich mit Unterwasserschutzgehäuse. Eine App (integriertes WiFi) gibt es natürlich auch, damit kann vom Tablet oder Smartphone aus auf die Kamera zugegriffen werden.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):

„Kann die Kamera nur empfehlen. Vor allem das Format 2K mit 60Fps hat es mir angetan. gestochen scharfe Bilder bei schneller Bildwiederholrate. Die mitgelieferte Fernbedienung ist extrem praktisch. Die gute W-lanverbindung macht die Actioncam zu einem absolut empfehlenswerten Gerät, setze sie Hauptsächlich am MTB und im Auto ein. Auch der geschlitzte Deckel im Actioncase ist praktisch um bessere Tonaufnahme zu gewährleisten, aber vorsicht nicht vergessen bei tauchgängen den Deckel zu wechseln.“

„Ich habe die Rolleye 430 nun seit einem monat und ich muss sagen die Bildqualität bei dieser Kamera ist für diesen Preis erstaunlich gut. Jedoch nimmt die Kamera leider nur 5 Minuten auf was dann daraus resultiert,dass man für 30 Minuten Videomaterial 6 Videos hat die man dann in einem Video Programm zusammenfügen muss. Die kamera wird ausserdem extrem heiß wobei ich mich schon am micro usb verbrannt hab als ich den Finger auf den Port gesetzt habe. Die Rolleye app ist in ordnung. Ist nichts besonnderes aber es erledigt seinen Job. Würde ich diese Kamera empfehlen? Vielleicht nicht, aber wenn Rolleye diese 5 minuten videos entfernt, dann sicher weil diese kamera ist einfach für den preis unschlagbar.“

Unser Fazit
Klasse Modell! Auch der Computerbild Test zeigte sich beeindruckt von den detailreichen Videos. Akkulaufzeit ist leider etwas kurz, und bei schnellen Bewegungen zeigen sich doch leichte Unschärfen. Sonst hätte es zum Testsieger gereicht!
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GoPro Alternative? Test „YI 4K Plus“

Schon in unserem allgemeinen Actioncam Test ging das Schwestermodell, die YI 4K, als Überraschungssieger hervor. Sie lieferte sehr gute technische Werte zu einem attraktiven Preis. Klar also, dass die YI 4K Plus in unserem GoPro Alternative Vergleich hier nicht fehlen darf. Hat sie das Zeug zum Testsieger? Bei der „4K Plus“ fällt zunächst der teurere Preis auf im Vergleich zum Schwestermodell. Ab 350 EUR aufwärts sollte man schon kalkulieren. Dafür gibt es dann 4K Videos bis zu 60fps und eine Kältebeständigkeit bis -30°. Nicht schlecht! Auch die übrigen technischen Daten lesen sich State of the Art: Bildstabilisator, RAW Format an Bord, Ambarella H2 System-on-a-Chip, USB 3.0, Micro SD Kartensteckplatz, internes Mikro, responsive 2.2 Zoll Gorilla Glass Touchscreen, WiFi und Blutooth. Geshootet wird mit 155° Weitwinkel F/2,8. Unterwassergehäuse ist auch mit dabei.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):

„Eine Cam mit 60 FPS auf 4K, das kann wohl nicht jede Kamera….Durch Updates wird alles immer Benutzer freundlicher, mit dem neusten Update, kann man mit nur einer Taste z.B. das Steuern und dass auch Unterwasser. Das wurde am Anfang sehr kritisiert. Jedoch kann man nun zwischen den ganzen Modis wählen, was echt praktisch ist. Vorher musste man die Cam immer rausnehmen und den Modi via Touch wählen.
Die Yi 4K+ besitzt einen 2.20 Zoll Bildschirm, mit einem recht hohen Pixel Auflösung für so ein kleines Display. Einige Features wie z.B. die Sprachsteuerung überraschen einen sehr und erfreut jemanden sehr.
Nun es gibt etliche Modis, meine Lieblingsfunktion ist die Timelapse Funktion, mit der schieße ich in verschiedenen Intervalls Abständen. Einen Sonnenuntergang kann man damit ich schön filmen. Man kann Slowmotion Videos drehen, Burst Bilder, Videos in 4K ohne Fisch Augen Effekt, jedoch nur auf 30 FPS bei 60 FPS gibt’s leider den Fischauge Effekt nicht. Ebenso gibt es eine elektronische Bildstabilisierung, die sogenannte EIS Funktion, welche das filmen erleichtert mit der Video Stabilisierung. Natürlich kommt man damit auch schnell an die Grenzen.
Bei zu hoher Sonne hat die Kamera einen Nachteil, weil der Hintergrund dann oftmals enorm hell ist. Jedoch war ich auf Rhodos bei 40 Grad, da kann es doch sein, dass der Marmor Boden oder die Wände auch extrem viel Licht reflektieren.
Die Yi 4K Cam kommt in einer schlichten kleinen Schachtel an, welche ziemlich klein und kompakt ist. Wirkte schonmal sehr umweltfreundlich auf mich.
Es wird ein USB Ladekabel mit Typ C geliefert, welches eine schnelle Daten Übertragung ermöglicht sowie eine recht schnelle Akku Aufladung. Ein Akku, sowie eine Schraub Halterungen werden zum Wasserdichtem Gehäuse geliefert. Dann werden noch viele kleine Anleitungen mitgeliefert, wie z.B. die Cam gestartet wird. Welche Speicherkarten man verwenden sollte und und
Es gibt eine Wi-Fi Funktion, welche ziemlich praktisch ist, da man das Handy und die Cam verbinden kann und somit manchmal mehr sehen kann, wenn z.B. bei viel Sonne der Bildschirm schlecht zu sehen ist. Es gibt eine Funktion, womit man den Fischaugen Effekt ausstellen kann, was wirklich von Vorteil ist! Ich persönlich mag das typische Fischauge gar nicht.
Der Micro SD Karten Slot ist in der Nähe des Akkus. Laden kann man das Gerät via Typ C Kabel. Der Akku hält knapp über 60 Minuten bei mir auf 4k 60 FPS.Manchmal auch das doppelte bei einer anderen Auflösung oder Funktion. An sich kann ich nur sagen, dass die Cam ziemlich schnell hochfährt. Und ein echter Hingucker ist, die Carbon Verkleidung vorne sieht wirklich edel gut aus. Insgesamt gibt es 9 Modis. Die Cam sowie das Zubehör wirkt sehr hochwertig verarbeitet.“

Unser Fazit: Top Empfehlung!
Die obige Kundenmeinung ist nur eine unter vielen, die sehr positiv sind. Natürlich gibt es hier und da kleinere Kritikpunkte, aber insgesamt präsentiert sich dieses Modell exzellent. Wer eine GoPro Alternative sucht, dann ist dies unsere TOP Empfehlung!
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GoPro Alternative? Test „Olympus TG-Tracker“

Optisch in peppigem schwarz/giftgrün daher kommt die Olympus TG-Tracker. Das gefällt schonmal. Wer es dezenter mag, der kann auch zum einem in einfachem Schwarz gehaltenen Modell greifen. Weiter interessant: 204° Weitwinkel, das ist ein rekordverdächtiger Wert. Natürlichhaben wir auch hier 4K Video an Bord, dazu einen 5-Achsen Bildstabi, und das Ganze wasserdicht bis 30 Meter und frostsicher bis -10°. Ebenfalls erwähnenswert ist das Feldsensorsystem mit 5 Sensoren: GPS, Barometer, Temperatursensor, Kompass und Beschleunigungssensor. Kostenlos dazu erhältlich ist die Olympus Image Track App Version 2.0. Unterwasserschutz sowie reichhaltiges Zubehör ist mit dabei.
Der Name „Tracker“ ist ansonsten Programm: Der TG-Tracker nimmt Deine Leistungen und Abenteuer auf. Er gibt einen detaillierten Einblick in Schlüsseldaten, zusammen mit den Sensoren an Bord gibt es also jede Menge Infos.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):

„Ich habe die Cam vor kurzem gekauft, um unsere Motorradtour nach England zu dokumentieren.Mit der Bildqualität bin ich zufrieden, mir reicht es allerdings auch, in Full HD mit 30 B/sec zu filmen. Mir gefällt, dass die Cam eher das Design einer traditionellen Videocamera hat, auch wenn das Teil dadurch etwas größer ist als beispielsweise die GoPro. Auch die Bedienung durch das Menu ist mir sehr viel sympathischer als bei der Konkurrenz. Wahrscheinlich spielt bei mir auch die Markentreue eine Rolle – mein recht umfangreiches Fotoequipment ist auch von Olympus.
Alle Actioncameras haben einen extremen Weitwinkel, schließlich soll auch möglichst viel der Umgebung auf die Speicherkarte. Gemildert habe ich den Fischaugeneffekt, indem ich im Unterwassermodus aufgenommen habe.
Im Gegensatz zu einer gleichzeitig benutzten GoPro wurden die Vibrationen des Motorrades und die Nickbewegungen des Fahrwerks durch die Olympus Bildstabilisierungssystem recht gut eliminiert. Das Bild der GoPro war wesentlich
unruhiger.
Angebracht wurde die Cam an verschiedenen Punkten des Motorrades, mal vorne in Fahrtrichtung, mal nach hinten, um meinen Mitfahrer zu filmen, auch mal aus Spaß unten am Gabelholm. Auch am Helm habe ich die Cam mal befestigt, allerdings sieht man dann aus wie ein Teletubby, und die Kopfbewegungen des Fahrers beim Filmen erwecken beim Betrachter der Aufnahme den Eindruck, dass die Karre gleich umfällt.
Die Batterieleistung ist m.E. ausreichend, sicherheitshalber hatte ich aber 2 Reserveakkus eines Drittanbieters (Patona) mitgenommen. Vorteil dabei war, dass die Akkus nun nicht mehr in der Cam, sondern im mitgelieferten Ladegerät geladen werden konnten. Das kann man sogar über die Bordsteckdose, weil das entsprechende Kabel mit Akkus und Ladegerät mitgeliefert wurde.
Die Tonaufnahme in Stereo ist ausreichend, allerdings muss man bei Fahraufnahmen auf dem Motorrad bei Geschwindigkeiten über 30 km/h ein externes Mikrofon in einem windgeschützten Bereich benutzen und später mit einem Videobearbeitungsprogramm zusammen mixen. Die Windgeräusche der Cam überdecken jeden anderen Ton, selbst wenn man ein lautes Motorrad fährt.
Insgesamt hatten wir viel Spaß an den Aufnahmen und dem fertigen Filmchen.“

Unser Fazit:
Gute Kamera, und das „Tracker Konzept“ ist sehr interessant. Daher Empfehlung für diejenigen, die auch datenmäßig gut versorgt werden wollen. Bei den Kundenbewertungen zeigt sich allerdings in der Gesamtheit ein durchwachsenes Bild. Zum Testsieger reicht es daher nicht ganz bei uns.
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GoPro Alternative? Test „Panasonic HX-A500E-D“

Orange ist eine gute Farbe für „Action“. Vielleicht haben auch die Produktdesigner bei Panasonic so gedacht, jedenfalls kommt die HX-A500E-D im knallorange daher. Das sieht schon ziemlich chic aus. Und Actioncams sind ja auch immer irgendwo Lifestyle. So weit, so gut!
Zur Technik: 4K-Videos, BSI-Sensor, Bildqualität von 9,03 Megapixeln (effektiv), Bildstabilisator, Flash-Karte, Wi-Fi und Unterwasserdicht bis zu 3 m. Das sind schonmal ganz gute Werte auf dem Papier. Nett die Levelshot Funktion: Damit bleibt der Horizont immer gerade. Interessant auch die Möglichkeit des Echtzeit Broadcast: Du kannst damit Videos schon während der Aufnahme über das Internet mit Deinen Freunden teilen. Also eine Live Übertragung an jeden Orte auf der ganzen Welt. Für Smartphones gibt es die Panasonic Image App.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):

„Die Panasonic HX-A500E-D tragbare Mini-Sport-Kamera (8,34 Megapixel Foto, 9,03 Megapixel Video, 4K, 3,8 cm (1,5 Zoll) Display, micro-SD/micro-SDHC Kartenslot) orange zu bewerten, ist erst mal gar nicht so einfach. Nach dem Auspacken fühlte ich mich erst mal etwas überfordert, weil die Kamera nicht aus einem Teil besteht, sondern aus 2 Teilen. Das rechteckige Bedienelement, das die Menüführung und den Menübildschirm enthält, ist über ein Kabel mit dem Kameraelement verbunden. Das Bedienelement trägt man in der mitgelieferten Armbandhülle am Oberarm, das Kameraelement wird an der Kopfhalterung befestigt. Man muss die Bedienungsanleitung sehr gründlich lesen, um sich mit der Handhabung der Kamera richtig vertraut zu machen.
Das Aufladen des Akkus, das Einlegen der Micro-SD-Karte und die Bedienung der Kamera ist in der Anleitung recht gut beschrieben. Die Anleitung ist auch gut bebildert. Die Armbandhülle ist gut verarbeitet und das Bedienelement ist gut darin aufgehoben. Die beiden Kameraelemente sind auch robust verarbeitet. Etwas arg unstabil sieht die Kopfhalterung aus. Als ich die Kopfhalterung zusammengebaut und das Kameraelement angebracht hatte(alles genau nach der Bedienungsanleitung), war ich ziemlich enttäuscht über den Tragekomfort. Die Kopfhalterung ist unbequem, nicht gepolstert und sitzt nicht fest auf dem Kopf. Ich traute mich kaum schnell zu bewegen, weil die Kopfhalterung nicht richtig fest sitzt. Die Kopfhalterung ist auf jeden Fall verbesserungswürdig.
Dagegen ist die Menüführung der Kamera gar nicht so kompliziert, wenn man sich längere Zeit damit auseinander gesetzt hat. Es gibt auch nicht sehr viele Einstellungsmöglichkeiten am Bedienelement. Die Möglichkeit, die Kamera über WLAN mit dem Handy zu verbinden, ist Klasse. Die Verbindung über die Panasonic Image App fand ich gar nicht schwer. So kann ich meine Video-Aufzeichnungen direkt auf dem Handy anschauen. Die App gibt’s gratis in Google Play.
Die Video-Aufzeichnungen gefallen mir echt gut, nur die Lautstärke ist ein Witz. Filmt man eine Gruppe Leute, die sich unterhalten, muss man die Lautstärke auf dem Handy komplett aufdrehen, um etwas zu verstehen. Dafür ist aber die Qualität der Videos echt gut. Bessert man hier noch bei der Lautstärke nach, wäre hier die Bewertung sehr gut. Die Kamera macht auch gute Fotos, die naturgetreu und lebendig sind.
Wegen der guten Qualität der Video-Aufzeichnungen tendiert meine Bewertung nach oben, wegen der etwas gewöhnungsbedürftigen Bedienung allgemein tendiere ich mehr zu 3 Sternen. Zudem kommt zu dem teuren Preis der Kamera noch dazu, dass man sich Sonderzubehör noch extra kaufen muss. Sollte bei dem Preis im Lieferumfang enthalten sein.“

Unser Fazit:
Im Computerbild Test reichte es nur zu Platz 24. Dafür spricht der günstige Preis (im Vergleich zu den Mitbewerbern hier). In Bezug dazu eine gute Actioncam.
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Hero – wenn der Name Programm wird

Die „Helden“ aus dem Hause GoPro sind, Stand Juni 2017, die Modelle Hero 3, Hero 4 und das Modell Hero 5. Steht „GoPro“ bekanntlich für „Go Professional“, so ist die Message klar: Sei ein Held, und werde professionell. Entsprechend sind die Features der GoPro Actioncams allesamt State of the Art. 4 k Video, Foto mit 12 MP, Sprachsteuerung, 1-Tasten Bedienung, Audio, GPS, Stabilizer, W-Lan, Bluetoooth, und Zugriff mit Smartphone auf ein Cloud-Konto – dies sind die Eckdaten der aktuellen GoPro Hero5. Aber das können inzwischen auch andere Anbieter. Die Konkurrenz ist also aufgewacht, und so musste GoPro in letzter Zeit die Erfahrung machen, dass auch andere Hersteller in der Lage sind, gute Actioncams zu bauen.
Es gibt sie also, die GoPro Alternativen! Und teilweise auch besser.

GoPro – die Kultmarke

Wenn man als Unternehmen den Punkt erreicht hat, wo der eigene Unternehmensname oder die eigene Marke in der allgemeinen Wahrnehmung verschmilzt mit der Produktgattung, dann hat man es geschafft. So sprechen noch immer viele vom „Uhu“, obwohl sie eigentlich nur einen ganz gewöhnlichen Klebstoff meinen. Oder das iPhone von Apple. Lange Zeit galt es als Synonym für Smartphones schlechthin. Ist der eigene Brand erstmal „eins“ mit der Wahrnehmung einer Gerätegattung, dann hat man, aus marketingtechnischer Sicht, alles richtig gemacht.
Ähnlich bei GoPro. Auch wenn es hier Unterschiede gibt. GoPro war nie ein Kamerahersteller für die breite Masse. Dafür war – und ist noch – der Markenname in einer bestimmten Zielgruppe umso mehr Kult. GoPro = Actioncam, oder umgekehrt. Das war lange die Formel überall da, wo Action angesagt ist. Kaum ein Fallschirmsprung, eine Downhill Abfahrt oder ein Wildwasser-Raft, wo „die GoPro“ nicht dabei ist. In der Szene der Outddoor- und Extremsportler ist das kleine Ding gleichbedeutend mit einem hippen Gadget, was geile Videos macht, die man dann hinterher auf YouTube stolz präsentiert.

Das Gadget der Adrenalinjunkies

Dass GoPro mit der Szene der Adrenalinjunkies groß geworden ist (oder war es anders herum?), dafür gibt es gleich mehrere Faktoren, die zu einem bestimmten Zeitpunkt zusammentrafen und sich gegenseitig begünstigten. Das zusammen wirkte dann wie ein großer Inkubator. Das musste ja ein Erfolg werden.
Der erste Faktor war der Gründer Nick Woodman selbst. 2002 wollte er spektakuläre Aufnahmen vom Surfen machen. Da es kein passendes Equipment gab, tüftelte er selbst herum und gründete dann kurzerhand seine eigene Firma. In Kalifornien, wo auch sonst. Damit war die Richtung, ja der ganze Spirit des Unternehmens, schonmal definiert.
Der nächste Faktor war der explosionsartige Fortschritt in der digitalen Fotografie. Die Kameras wurden immer kleiner und besser, technische Revolutionen gab es quasi im Minutentakt.
Last, but not least: YouTube, die ganzen Socials, ja das ganze Internet wuchsen mindestens genauso schnell. Sie trugen dazu bei, dass die gedrehten Video auch schnell Verbreitung fanden.

Wie sehr GoPro das Thema Actioncam besetzt, zeigt auch die Tatsache, dass GoPro nicht nur Kameras im Programm hat, sondern auch jede Menge Zubehör für den Actionfilmer. Da wird gleich ein ganzer Lifestyle verkauft. Ein ähnlich fokussiertes und erfolgreiches Markenbranding in dieser Szene hat bisher nur Red Bull geschafft.

Weitere GoPro Alternativen:
Diese Modelle solltet Ihr Euch ebenfalls näher anschauen

In unserem allgemeinen Actioncam Test stellen wir regelmäßig weitere interessantesten Geräte vor, ob bekannte Hersteller wie Sony, Rollei, Garmin, Ricoh, Panasonic, Olympus, aber auch unbekannte Namen.
Hier geht’s zu unserem aktuellen Vergleich: Actioncam Test!

Hinweis zum Testverfahren: Unsere Testbedingungen

Wir sind nicht Stiftung Warentest. Sondern leidenschaftliche Foto- und Filmfans, die Dir per Schnappschuss das Wichtigste schnell und übersichtlich servieren. Wir wollen Dir also Arbeit abnehmen, indem wir das tun, was jeder online vor einem Kauf einer GoPro Alternative tun sollte, aber meist nicht die Zeit dazu hat: Nämlich Kundenbewertungen analysieren, Testberichte bekannter Institutionen recherchieren, Produktdaten, Ausstattung und Preise vergleichen, Markenbeliebtheit untersuchen, Fachartikel von Experten lesen.
Unser abschließendes Rating ist eine Formel, in der all diese Faktoren zusammen fließen. Wir testen also nicht selber, sondern berichten, wie andere testen. Diese Informationen tragen wir zusammen, damit Du kurz und übersichtlich informiert wirst. Aus demselben Grund treffen wir auch immer eine Vorauswahl. Nur die Wenigsten brauchen einen Test mit kompletter Marktübersicht inklusive ellenlanger Aufzählung aller technischen Details. Stattdessen beschränkt sich unser Vergleich der GoPro Alternativen nur auf die Modelle, die unserer Meinung nach am interessantesten sind.

Die beste GoPro Alternative?
So hilft Dir KAMERAKENNER bei Deiner Entscheidung!

Die Produktvielfalt im Web ist unübersichtlich. Gerade deshalb sind Kaufempfehlungen nützlich. Und eine Empfehlung ist immer subjektiv. Die Frage nach einem Testsieger ist daher auch abhängig davon, was Du willst. So ist dem einen ein günstiger Preis wichtig, der andere legt Wert auf hochwertige Verarbeitung oder bekannte Markennamen, und der Dritte möchte möglichst eine umfassende Ausstattung im Lieferumfang. Die Frage also: „Wer ist die beste GoPro Alternative?“ entscheidest letztlich Du. Dir bei dieser Entscheidung zu helfen – das ist unser Anspruch!

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