Drohne mit Kamera: Das sind die besten Modelle 2017!

Welches ist die beste Drohne mit Kamera im mittleren Preissegment? Wir haben uns den Markt für Kameradrohnen angeschaut und drei interessante Modelle für Euch herausgesucht. Hier unser Drohne mit Kamera Vergleich: Muss es wirklich 4K sein? Oder können günstigere Alternativen auch 2017 noch mithalten?

Modell Unser Rating 
DJI Phantom 3
Standard
rating-5stars-topJetzt kaufen bei Amazon
Yuneec Typhoon
Q500 4K
rating-4starsJetzt kaufen bei Amazon
Parrot AR 2.0
GPS Edition
rating-4starsJetzt kaufen bei Amazon

Die Testberichte im Detail

Test „DJI Phantom 3 Standard“: Zum Testbericht im Detail
Test „Yuneec Typhoon Q500 4K“: Zum Testbericht im Detail
Test „Parrot AR 2.0 GPS Edition“: Zum Testbericht im Detail
So testen wir: Hinweis zum Testverfahren


Test Drohne mit Kamera: DJI Phantom 3 Standard

Vorausschicken möchten wir, dass dieser Hersteller bereits ein Nachfolgemodell auf dem Markt hat, die DJI Phantom 4 mit 4K Bildauflösung. Da die Phantom 4 aber, je nach Ausstattung, deutlich im 4-stelligen Bereich angesiedelt ist, wollen wir hier die DJI Phantom 3 Standard näher besprechen. Unser Test hier soll ja Modelle im mittleren 3-stelligen Preissegment vergleichen, also der Markt, der für Consumer besonders interessant ist. Und da ist die Phantom 3 ein attraktiver Kandidat. Wir sehen bei der Kamera 2.7K HD Video, 12 MP Fotos, dazu 3-Axis Gimbal. Die Bildstabilisierung erfolgt optisch, einen optischen Zoom gibt es aber nicht. Live Mode ist selbstverständlich. Dazu gibt es eine Remote Controller; Batterien sind ebenfalls dabei.
Soweit die technischen Daten. Genauso wichtig sind aber Kundenmeinungen zu den Flugeigenschaften und der Qualität der Aufnahmen:

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):
>>> Kundenbewertungen lesen
 
 

Unser Fazit: TOP!
Überraschungssieger! Insgesamt zeigt die DJI Phantom 3 in unserem Kameradrohnen Test hier das ausgewogenste Preis-Leistungspaket. Wer nicht auf dem allerletzten Stand der Technik sein muss, dennoch ein solides Gerät haben will und vor allem viel Spass, der ist hier bestens bedient. Daher TOP Empfehlung – kaufen!
>>> Jetzt DJI Phantom 3 Standard bei Amazon kaufen


Test Drohne mit Kamera: Yuneec Typhoon Q500 4K

Ein 4K Modell darf in unserem Drohne mit Kamera Test nicht fehlen. Tipp: Wer das Set ohne Koffer kauft, kommt ein paar Euro günstiger weg.
Zu den Daten: Amtliche 4K Auflösung für Videos (4K / 30fps Ultra High Definition sowie 1080p/120 fps slow motion video), 12 MP Fotoauflösung, 3-Achsen Kamerastabilisierung, Mikrofon und eine Funksteuerung mit 5.5 Zoll großen Monitor (5.8 GHz WiFi und Live-Videostream ). Flugzeit ist angegeben mit 25 Minuten. An Modi ist alles da, was das Herz begehrt: Smart, Angle und Home Mode sowie Follow Me- und Watch Me-Funktion. Im Set enthalten ist der innovative ProAction SteadyGrip. Im Handumdrehen kann die Kameraeinheit des Q500 4K an dem Griffadapter befestigt und über die CGO3 App per Smartphone bedient werden.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):
>>> Kundenbewertungen lesen
 
 

Unser Fazit:
Edles Teil! Wer gute Flugfähigkeiten und State of the Art Technik will, der wird die Yuneec Typhoon Q500 4K näher in Betracht ziehen müssen. In Anbetracht des Preises gibt es allerdings für unseren Geschmack zu viele negative Kundenmeinungen, wie etwa zum Akku. Deshalb reicht es nicht ganz zum Testsieger.
>>> Jetzt Yuneec Typhoon Q500 4K bei Amazon kaufen


Test Drohne mit Kamera: Parrot AR Drone 2.0 GPS Edition

Als echter Preistipp geht die Parrot AR 2.0 GPS Edition ins Rennen. Teilweise unter 250 Euro, das klingt sehr interessant. Was aber bekommt man dafür? Zunächst eine HD 720p Kamera. OK, 4K darf man nicht erwarten hier. Dazu WiFi Steuerung, geeignet für Android, Apple Smartphones, Tablets, dazu die gratis Applikation „AR.FreeFlight 2.0.“ Während des Fluges kannst Du damit Bilder und Videos aufnehmen – kein Kabel, keine SD-Karte oder ein PC sind erforderlich, alles ist bereits im Smartphone / Tablet gespeichert. Zusätzlich gibt es aber auch einen USB Anschluss, wer mehr speichern will.
Interessant der Flight Recorder: Damit lokalisierst Du Dich mit dem GPS-Modul, nimmst Videos auf und schaust diese in 3D in der AR.Drone Academy an. Angeben sind 12 Minuten Flugzeit, OK, auch das kein Bestwert, aber damit kann man leben.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):
>>> Kundenbewertungen lesen
 
 

Unser Fazit:
Klar, zum Testsieger reicht es nicht. Dafür gibt es in den Kundenrezensionen hier und da zuviel Abstriche, besonders bei der Steuerung. Dennoch für den Preis eine super Empfehlung für Einsteiger Nerds! Kann sogar Vier-Achsen-Flips ausführen.
>>> Jetzt Parrot AR Drone 2.0 GPS Edition bei Amazon kaufen


Ratgeber Drohne mit Kamera

Wer beim Wort Drohne zuerst an Krieg denkt, ist nicht mehr ganz up to date. Längst haben die kleinen Gadgets den Markt für Hobby und Freizeit erobert. Allerdings spricht man dann auch nicht mehr von unbemannten Luftfahrzeugen, sondern sie werden dem Bereich der Modellflugzeuge zugeordnet.

Als die Bilder fliegen lernten

Warum diese filmenden Fluggeräte inzwischen so populär sind, ist schnell erklärt. Denn ferngesteuerte Modellflugzeuge oder Modell-Hubschrauber gibt es ja schon lange. Doch per Fernsteuerung zu fliegen UND dabei eigene Luftaufnahmen zu machen, das ist eben doppelt reizvoll. Möglich gemacht hat dies die rasante Entwicklung der Technik, vor allem der digitalen Fotografie, der Videoaufzeichnung sowie der Steuer- und Übertragungstechnik. Das alles zusammen hat dazu geführt, dass die Bilder fliegen lernten und gestochen scharfe Fotos und Videos liefern. HD ist dabei längst Standard, der Trend geht zu 4K. Zudem kamen leistungsfähige Microcontroller und Gyroskop-Sensoren auf den Markt, die eine einfache Steuerung und Navigation der Fluggeräte ermöglichten.

Einsatzbereiche für Drohnenkameras

Das Wortspiel sei erlaubt: So eine Drohne mit Kamera eröffnet völlig neue Perspektiven, und zwar im im Innen- wie im Außenbereich. Somit ist das zukunftsträchtige Feld der Luftaufnahmen natürlich nicht nur etwas für Hobbyisten. Geografen, Militärs und Polizei, Immobilienmakler, Reiseveranstalter, Archäologen, Agrarindustrie, Überwachungsfirmen, Paketzusteller oder Filmstudios haben längst die Vorteile von Kameradrohnen erkannt. Und wo die kleinen Fluggeräte noch nicht professionell im Einsatz sind, da wird zumindest laut über Möglichkeiten nachgedacht.

Technik & Steuerung

Prinzipiell ist eine RC Drohne ein von mehreren Rotoren angetriebenes Fluggerät. Man spricht auch von Multicoptern. Je nachdem wie viele Rotoren das Gerät antreiben, nennt man es einen Tricopter (3), Quadrocopter (4), Hexacopter (6) oder Oktocopter (8).

Verbreitet sind Drohnen in Quadrocopter Bauweise. Die Anordnung der Rotoren selbst kann dabei als „+ Konfiguration“ (parallel zur Flugrichtung) oder als „x-Konfiguration“ (= 45° versetzt zur Flugrichtung) erfolgen. Das Prinzip ist aber immer dasselbe: Jeweils 2 Propeller drehen sich in dieselbe Richtung, und je nachdem, wie schnell sich die Rotoren drehen, gibt es einen Steigflug oder Sinkflug. Der Antrieb erfolgt durch Gleichstrommotoren, die Energie kommt von Akkus. Die Änderung der Flugrichtung erfolgt durch eine Kombination der diversen Steuerbefehle. Selbst Loopings sind möglich.

Die Steuerung der Drohne kann per Handy, Tablet oder extra Fernsteuerung erfolgen.

Luftaufnahmen oder First View Modus?

Eine Drohne mit Kamera bietet grundsätzlich zwei Verwendungsarten:

  • Die Fotokamera oder Videokamera macht Aufnahmen. Diese werden dann später weiter bearbeitet.
  • First Person View (FPV): Hier geht es weniger darum, Videoaufnahmen oder Fotos zu machen, sondern um das persönliche Erlebnis. Man fliegt quasi selber, und zwar live, indem man durch die Augen der Drohne sieht. Damit Du Dich wie ein Pilot fühlen kannst, dafür sorgt der sogenannte Live Bild Modus. Besonderen Spass macht FPV Racing, also ein Rennen in Verbindung mit speziellen FPV Brillen.

Was kostet eine Drohne mit Kamera?

Die billigsten Drohnen mit Kamera für den Freizeitbereich gibt es schon unter 100 Euro. Minidrohnen mit Kamera auch deutlich günstiger, sind aber hauptsächlich für die Benutzung im Innenbereich gedacht. Modelle für semiprofessionelle Ansprüche gibt es ab etwa 500 Euro.
Drohnen für den professionellen Einsatz können im deutlich 5-stelligen Bereich liegen.

Tipps für den Kauf

  • Drohnen für den Freizeitbereich gelten zwar als Spielzeug, sind aber dennoch auch ein Fluggerät. Das heißt, sie können Schäden anrichten. Daher sind beim Umgang mit Drohnen ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, mögliche Gefahren zu erkennen, wichtig. Es gibt in Deutschland zwar kein gesetzliches Mindestalter für die Nutzung von Drohnen, es wird aber empfohlen, sie erst ab 14 Jahren zu verwenden.
  • Ein Drohnen Absturz kann Menschen verletzen oder Sachschäden verursachen. Daher ist eine Versicherung gesetzlich vorgeschrieben. Die normale Haftpflichtversicherung reicht oft nicht. Du brauchst eine spezielle Drohnenversicherung.
  • Wenn Du eine Drohne mit Kamera draußen nutzen willst, informiere Dich über gesetzliche Vorschriften.
  • Bei den Kameras sind die bekannten Action Cams von GoPro oft im Set, es gibt auch gute andere Hersteller. Achte auf ein Gimbal, also eine Kamera-Halterung, welche Verwacklungen reduziert während der Aufnahme. Es gibt 2-Achs- und 3-Achs Gimbals. Für den professionellen Bereich mit großen DSL Kameras (Spiegelreflexkameras) muss der Gimbal ebenfalls passen.
  • Tablet, iPhone, externe Steuerung? Nicht bei jedem Modell ist jede Steuerungsart möglich. Wenn Du eine Drohne kaufen willst, solltest Du Dir vorher darüber Gedanken machen.
  • Die Laufzeit des Akkus ist ebenfalls wichtig. Tipp: An Ersatzakkus denken!

Rechtliche Regelungen für Kameradrohnen

Wo ist eine Drohne mit Kamera erlaubt, wo nicht? Genau genommen werden zwei (Rechts-) Bereiche berührt, die auch nicht durcheinander gebracht werden sollten. Der eine Bereich betrifft die Verkehrs-Regelungen in der Luft. Der andere Bereich betrifft Persönlichkeitsrechte bzw. die Frage, was per Luftbildfotografie erlaubt ist und was nicht.

Aktuell gilt noch: Drohnen mit einem Gewicht unter 5 kg dürfen ohne besondere Genehmigung geflogen werden. In diese Kategorie fallen in der Regel alle Drohnen für den Freizeitbereich. Die wichtigsten Regeln in der Luft sind: Rechts vor links wie im Straßenverkehr; und der Beweglichere weicht dem Unbeweglichen aus. Und Du musst Deine Drohne stets in Sicht behalten können. Ohne Sicht ist das Fliegen verboten.
Das Fliegen mit der Drohne über folgenden Gebieten ist nur mit 100 Meter Abstand erlaubt: Krankenhäuser, Bundesstraßen, Autobahnen, Bundeswasserstraßen, Katastrophengebiete, Gefängnisse, Kraftwerke, Menschenansammlungen, Naturschutzgebiete, Polizeidienststellen, Botschaften, konsularischen Vertretungen, Energieerzeugungs- und Verteilungsanlagen. Bei Atomkraftwerken, Kasernen oder Flughäfen gibt es noch schärfere Verbote.
Wichtig: Seit 1. Oktober 2017 gelten neue Regelungen. Wir haben sie hier für Euch zusammengestellt:
Die neue Drohnenverordnung

Bei einer Drohne mit Kamera kommen dazu noch weitere rechtliche Vorschriften zum tragen. Denn nicht alles darf fotografiert oder gefilmt werden. Unproblematisch sind Landschaften, Bäume, Büsche und Tiere. Menschen dürfen ohne ihre Einwilligung nur als Bestandteil einer zufälligen Gruppe gefilmt bzw. fotografiert werden. Besonders geschützt ist die Privatsphäre, also etwa der Garten, die Terrasse oder gar der Blick in ein Fenster.
Sobald Du Bilder verkaufen willst, ist es eine kommerzielle Nutzung. Da solltest Du Dich vorher extra informieren.

Hinweis zum Testverfahren: Unsere Testbedingungen

Wir sind nicht Stiftung Warentest. Sondern leidenschaftliche Foto- und Filmfans, die Dir per Schnappschuss das Wichtigste schnell und übersichtlich servieren. Wir wollen Dir also Arbeit abnehmen, indem wir das tun, was jeder online vor einem Kauf einer Drohne mit Kamera tun sollte, aber meist nicht die Zeit dazu hat: Nämlich Kundenbewertungen analysieren, Testberichte bekannter Institutionen recherchieren, Produktdaten, Ausstattung und Preise vergleichen, Markenbeliebtheit untersuchen, Fachartikel von Experten lesen.
Unser abschließendes Rating ist eine Formel, in der all diese Faktoren zusammen fließen. Wir testen also nicht selber, sondern berichten, wie andere testen. Diese Informationen tragen wir zusammen, damit Du kurz und übersichtlich informiert wirst. Aus demselben Grund treffen wir auch immer eine Vorauswahl. Nur die Wenigsten brauchen einen Drohne mit Kamera Test, der eine komplette Marktübersicht inklusive ellenlanger Aufzählung aller technischen Details beinhaltet. Stattdessen beschränkt sich unser Drohne mit Kamera Vergleich nur auf die Modelle, die unserer Meinung nach am interessantesten sind.

Die beste Drohne mit Kamera?
So hilft Dir KAMERAKENNER bei Deiner Entscheidung!

Die Produktvielfalt im Web ist unübersichtlich. Gerade deshalb sind Kaufempfehlungen nützlich. Und eine Empfehlung ist immer subjektiv. Die Frage nach einem Testsieger ist daher auch abhängig davon, was Du willst. So ist dem einen ein günstiger Preis wichtig, der andere legt Wert auf hochwertige Verarbeitung oder bekannte Markennamen, und der Dritte möchte möglichst eine umfassende Ausstattung im Lieferumfang. Die Frage also: „Welches ist die beste Drohne mit Kamera“ entscheidest letztlich Du. Dir bei dieser Entscheidung zu helfen – das ist unser Anspruch!

Share.

Hinterlasse ein Kommentar