Die besten Action Kameras im Test

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Wir aktualisieren unseren Action Cam Test regelmäßig und versuchen immer die neuesten Modelle von verschiedenen Aspekten zu beleuchten. Es kann schon schwer sein sich in dieser Vielzahl von Angeboten zurecht zu finden.

In den letzten Jahren hat sich der Markt der Fotografie rasant weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es nicht nur hochauflösende Film- und Videokameras, sondern auch spezielle Lösungen, um anspruchsvollere Aufnahmen zu erstellen. Insbesondere die Action Kamera bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten, die mit einer qualitativ hochwertigen Spiegelreflexkamera nicht genutzt werden können. Stattdessen ist das adrenalingeladene Aufnahmemodell für ganz besondere Anlässe geeignet, denn letztendlich ist nichts so spannend, wie das Leben selbst. Verbraucher, die sich für den Kauf eines solchen Gerätes interessieren, sollten sich vorab mit den grundlegenden Funktionen sowie den klassischen Verwendungsmöglichkeiten beschäftigen, um abschließend entscheiden zu können, ob ein derartiges Fabrikat tatsächlich benötigt wird.

Wie der Name es bereits vermuten lässt, sorgen solche Kameras für zusätzliche Action, während Bilder oder Videos aufgezeichnet werden. Der Vorteil guter Modelle besteht darin, dass sie vor allem in ungewöhnlichen Lebenssituationen zum Einsatz kommen. Wer beispielsweise einen Fallschirmsprung wagt, um seiner Liebsten einen Heiratsantrag zu machen, muss im Nachhinein nicht auf derartige Eindrücke verzichten. Dasselbe gilt für Menschen, die im Ozean auf der Suche nach der höchsten Welle sind oder eine rasante Skiabfahrt geplant haben. Bei solchen extremen Situationen sind herkömmliche Digitalkameras oder Camcorder nicht empfehlenswert, weil sie in der Regel der Belastung nicht standhalten können oder zumindest keine brauchbaren Ergebnisse liefern. Klassische Apparate eignen sich hervorragend für Standmotive, wie zum Beispiel für einen Schnappschuss einer ehrwürdigen Sehenswürdigkeit, aber eben nicht für besonders actionreiche Bedingungen.

Ein typisches Action Cam Video

Damit liegen auch die ersten Anforderungen, die an die Action Kamera von vornherein zu stellen sind, praktisch auf der Hand. Zunächst sollte die Kameraverkleidung aus einem robusten Material bestehen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie zum Beispiel bei einer rasanten Abfahrt zu Boden fallen wird. Ferner sollte das Gehäuse wasserdicht sein, nicht nur für den Fall, dass Surferinnen und Surfer ihre neusten Tricks für die Ewigkeit festhalten möchten. Sehr wichtig ist auch, dass die Linse stoßfest gelagert ist, damit sie durch etwaige Erschütterungen nicht verrutschen kann. Zusammenfassend ist in einem ersten Schritt folglich zu berücksichtigen, dass das Modell keine Probleme mit plötzlichen Temperaturunterschieden, Wind, Regen oder anderen Naturgewalten haben sollte. Und trotz möglicher widriger Umstände sollte das Gerät jederzeit in der Lage sein, verwertbare Aufnahmen zu produzieren, zugegeben, hohe Anforderungen an die Mini Kamera für ganz besondere Abenteuer.

Leider erfüllen nicht alle Modelle der verschiedenen Hersteller solche Anforderungen. Dennoch ist es gerade für Extremsportler sehr wichtig, hier keine Kompromisse einzugehen, um am Ende nicht auf entscheidende Details verzichten zu müssen. Es ist sinnvoll, sich vorab mit den Eigenschaften der unterschiedlichen Kameravarianten auseinanderzusetzen, denn kaum ein Hersteller wird der Rückgabe des Geräts zustimmen, wenn es bereits einen Großteil der Abenteuerreise miterlebt hat. Aufgrund der Vielzahl von Angeboten wird die Kaufentscheidung sicherlich nicht vereinfacht. Dennoch sollten gewisse Grundvoraussetzungen von dem Gerät wie selbstverständlich mitgebracht werden.

Ganz wichtig bei der Wahl ist die Auflösung mit der die Bilder und Videos erstellt werden. Heute gilt die Full-HD-Auflösung als absoluter Standard. Auf dem Vormarsch sind aber diejenigen Modelle, die bereits den Genuss von Ultra-HD oder 4K bieten. Wer sich beispielsweise für einen Fabrikat entscheidet, dass eine Auflösungsrate von 4K ermöglicht, darf sich über eine Pixeldichte erfreuen, die etwa der vierfachen HDTV-Darstellung entspricht (4.096 x 2.160 Pixel). Allerdings ist zu beachten, dass die Unterschiede im Vergleich zur Full-HD-Auflösung nur aus geringster Entfernung erkennbar sind, beispielsweise wenn die erstellten Filmwerke zu einem späteren Zeitpunkt am Fernseher abgerufen werden. Dasselbe gilt für Ultra-HD, das immerhin noch eine Pixeldichte von 3840 x 2160 Pixeln liefert. Verbraucher, die hingegen wissen, dass sie die Action Kamera häufig einsetzen werden, sind mit den aktuellen Modellen gut beraten, beispielsweise mit der GoPro Hero4, die mit einem leistungsstarken Prozessor ausgestattet ist, so dass flüssige und detailreiche Aufnahmen bei einer Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde problemlos möglich sind. Im Gegensatz dazu liefert die GoPro Hero3+, die als erstes 4K-Modell der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist, nicht solche detailreichen Aufnahmen und erstellt „lediglich“ 15 Bilder pro Sekunde. Letztendlich sollte bei solchen Unterschieden der individuelle Geldbeutel mitentscheiden, wobei das Fabrikat umso leistungsfähiger sein sollte, je öfter es schlussendlich zum Einsatz kommt.

Aufgrund der Digitalisierung der Welt, werden auch Kinder bereits in jungen Jahren mit den Möglichkeiten konfrontiert. Darüber hinaus bieten Action Kameras gerade den Eltern die Möglichkeit, spektakuläre Aufnahmen ihrer Kinder zu erstellen. Die erste Fahrt mit dem Rad ohne Stützräder entwickelt sich schnell zu einem ganz besonderen Familienabenteuer. Allerdings sind für derartige Alltagssituationen, die sicherlich etwas ganz wichtiges für die Eltern darstellen, günstigere Varianten durchaus ausreichend. Solche Modelle werden von den Herstellern schon für weniger als 100 € offeriert. Im Gegensatz zu den teuren Spitzenprodukten generieren diese Erzeugnisse keine extrem hohen Auflösungen sowie Bildraten. Auch müssen Abstriche im Hinblick auf die Schmutz- und Staubfestigkeit, Kollektivität, Sicherheit während einer Erschütterung oder bezüglich der Wasserdichtigkeit gemacht werden. Zuletzt müssen Käufer dieser preisgünstigen Option auch auf weniger Einstellungsmöglichkeiten vertrauen. Insgesamt wird sich wahrscheinlich auch das Handling von den Marktführern unterscheiden. Nichtsdestotrotz ermöglichen solche Varianten einen zuverlässigen Einstieg in diese neuartige Welt des Films sowie der Fotografie.

Rollei Action Cam 100 Camcorder

Rollei Action Cam 100

Rollei Action Cam 100

Zusammenfassend lässt sich hier also festhalten, dass teure Action Modelle auch tatsächlich mehr Möglichkeiten bieten. Bei der GoPro Hero4 liegt der Unterschied nicht nur bei der Auflösung. Diese kann nämlich auch beliebig nach unten korrigiert werden, so dass insbesondere die Speicherkarte entlastet wird und der Verbraucher mehr Aufnahmen ohne Zwischenstopp tätigen kann. Wer sich für diese Variante entscheidet, darf sich zusätzlich noch über die Funktion der „Superzeitlupe“ freuen. Bei 240 Bildern pro Sekunde wird offensichtlich, weshalb mit dieser Option ganz besondere Lebensaufnahmen produziert werden können.

Neben den klassischen Aufnahmefunktionen sollte der Verbraucher auch darauf achten, ob der Hersteller besondere Funktionen bedacht hat. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang die Montage des Gerätes. Es ist offensichtlich, dass die Action Kamera während einer rasanten Bergfahrt nicht in der Hand gehalten werden sollte, um die Sicherheit des Filmemachers nicht zu gefährden. Hier unterscheiden sich die einzelnen Produkte zum Teil erheblich voneinander. Teilweise bieten die Produzenten die Möglichkeit, dass von ihnen hergestellte Produkt an einem Helm festzumachen. Alternativ erfolgt die Montage mithilfe eines beiliegenden Brustgurtes. Skifahrer sollten demgegenüber darauf achten, dass ein passender Aufsatz für die Skier beigelegt worden ist oder zumindest separat käuflich erworben werden kann. Insbesondere die letztgenannte Möglichkeit haben unlängst noch nicht alle Hersteller in ihr Repertoire aufgenommen.

Wer sein persönliches Gerät nicht nur über die Funktionstasten an der Kamera selbst steuern möchte, sondern vielmehr optionale Aufnahmefunktionen benutzen möchte, sollte bereits vor dem Kauf herausfinden, ob das verfuhrst duckt über NFC- bzw. Bluetooth-Verbindungen verfügt. Mit derartigen Extras kann beispielsweise das Smartphone zur Steuerung der Kamera verwendet werden. Außerdem ist es vor allem für Vielfilmer zu empfehlen, dass die Speicherkarte frei gewählt werden kann. Teilweise korrespondieren die Varianten nur mit bestimmten Karten oder einer maximalen Speicherkapazität, die nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Verbraucher, die ihre Action Kamera hingegen regelmäßig nutzen möchten, sollten hier nicht auf volle Flexibilität verzichten, um keinen besonderen Moment bei der Aufnahme zu verpassen. Besonders professionelle Action Kameras sind zusätzlich noch mit Optionen ausgestattet, die es dem Nutzer erlauben, auch während der Nachtzeit hochauflösende Bilder und Videos anzufertigen. Des Weiteren sollte bei entsprechenden Gebrauch auf Mehrfachachsen-Bildstabilisatoren geachtet werden, damit die Bilder auch in extremen Situationen nicht verwackeln.

Um die Kaufentscheidung zu erleichtern, sollen nunmehr einige Modelle genauer vorgestellt werden. Dabei handelt es sich ausdrücklich um eine engere Auswahl von professionellen Geräten, so dass insbesondere sehr anspruchsvolle Kaufinteressenten angesprochen werden sollen.

Action Cam Test 2016 – das sind die besten Actionkameras

Die Garmin Virb Elite ist die erste Action Kamera, die von dem bekannten Navigationshersteller Garmin veröffentlicht worden ist. Selbstverständlich ist auch das Aufnahmegerät mit einem eigenen GPS-Empfänger ausgestattet, um während der Aufnahme auch Daten bezüglich der Höhenmeter oder der Geschwindigkeit zu verwerten. Weiterhin sind auch andere interessante Informationen über das Signal abrufbar, so dass sich diese Kamera vor allem für Menschen eignet, die sich schlichtweg nicht nur mit der Bild- und Videowiedergabe begnügen möchten. Mit einer Auflösung von 16 Megapixeln garantiert das solide Produkt zudem auch hochwertige Produktionen während der Verwendung. Besonders erfreulich ist auch das wasserdichte Gehäuse, so dass sich die Garmin Virb Elite auch für spektakuläre Aufnahmen im und am Wasser hervorragend eignet.

GoPro Hero 4 Action Cam

GoPro Hero 4 Action Cam

Zwischen 300-400 € müssen Konsumenten demgegenüber für den Marktführer GoPro in Kauf nehmen. Dafür erhalten sie – je nach Modell – eine Kamera, die sicherlich kaum einen Wunsch offen lässt. Das derzeit absolute Maß aller Dinge ist die bereits erwähnte Modellvariante Hero 4. Käufer dürfen sich über eine brillante Full-HD-Auflösung, ein wasserdichtes Gehäuse sowie spezielle Sensoren, die professionelle Unterwasseraufnahmen garantieren, einen praktischen Touchscreen und über vielfältiges Zubehörmaterial freuen. Beispielsweise kann der Foto- und Filmapparat mit dem Zubehör sowohl an einem Fahrrad als auch an einem Helm befestigt werden. Durch den flexiblen Einsatz sind den realistischen Produktionen kaum Grenzen gesetzt. Für Verbraucher, die sich zunächst intensiver mit der Materie beschäftigen müssen, dementsprechend noch nicht über Erfahrung in dem Bereich der neuartigen Fotografie verfügen, sollten vorab einen Blick auf die Vorgängermodelle werfen. Auch bei diesen Produktionen hat der Hersteller GoPro zumeist von seinen außergewöhnlichen Qualitäten überzeugen können. Im Gegensatz zu dem aktuellen Marktführer sind diese Varianten jedoch preisgünstiger, und eignen sich damit idealerweise für den Einstieg. Wie immer gilt allerdings, dass die angebotenen Funktionen sowie die technischen Daten den eigenen Vorstellungen entsprechen sollten. Auf lange Sicht wird der Verbraucher kaum Freude an einem Gerät haben, das lediglich aus Kosteneinsparungsgründen erworben wird, wobei es gewünschte Funktionen nicht bietet.

Demgegenüber muss sich die Sony HDR-AZ1 nicht verstecken. Mit einem Gewicht von etwa 68 g zählt sie zu den leichtesten Fabrikaten, so dass der Endverbraucher während der Nutzung nicht eingeschränkt wird. Im Gegensatz zu den zuvor genannten Modellen ist die Action Kamera aus dem Hause Sony jedoch nicht für den Einsatz im Wasser geeignet. Dafür bietet sie umfangreiche Verwendungsmöglichkeiten, so dass die Kombination mit dem eigenen Smartphone mühelos möglich ist. Außerdem hat der Hersteller eine besonders leistungsstarke Linse der Firma Zeiss gewählt. Die Experten der Branche sind sich einig, dass derartige Linsen zu den besten der Welt zählen. Ebenso können mithilfe des Geräts auch die GPS-Daten gesammelt werden, um sie bei der Nachbearbeitung auszuwerten.

Wasserdichte Action Kameras

Wer hingegen lieber spektakuläre Unterwasseraufnahmen festhalten möchte, ist mit der QUMOX SJ4000 gut beraten. Das Gerät ist ebenso wie die Rollei S-50 WiFi aufgrund der beeindruckenden Videoauflösungen bei Unterwasserfreunden sehr beliebt.

Rollei S-50 WiFi

Rollei S-50 Wifi - Action Cam Test

Rollei S-50 Wifi Action Cam

Während die QUMOX SJ4000 bis zu einer Wassertiefe von 40 m einsetzbar ist, dürfen sich Taucher mit der Rollei S-50 WiFi über 20 zusätzliche Meter freuen. Eine ähnliche Wassertiefe von 60 m erreicht auch die ActionPro X7. Letztere ist vor allem als preisgünstige Alternativen zu den teuren Markenprodukten etabliert. Immerhin liegt die Auflösung bei 12 Megapixeln, so dass auch hier keine qualitativen Abstriche zu befürchten sind.

ActionPro X7

ActionPro X7 - Action Cam Test

ActionPro X7 Action Cam

Verbraucher, die ihre neue Action Kamera unbedingt bei der nächsten Motorradfahrer verwenden möchten, sollten sich die günstige Variante GoXtreme WiFi Control genauer ansehen. Diese kann die Platzhirsche aus den Häusern GoPro uns Sony zwar nicht toppen. Dennoch werden die Aufnahmen viel Freude für den Nutzer bereithalten. Zuletzt sind Eltern, die eine gute Kamera für den Nachwuchs suchen, mit der preisgünstigen Option der AMEWI 28064 sehr gut beraten.

Letztendlich ist die Kaufentscheidung jedoch davon abhängig, für welchen Einsatz das Gerät geeignet sein soll. Dementsprechend sollte das favorisierte Produkt über eine ausreichende Leistung im Hinblick auf die Bildqualität verfügen. Zudem ist auch das Zubehörmaterial nicht zu vergessen. Zwar können die meisten Zubehörteile in der Regel nachträglich erworben werden. Dies setzt allerdings voraus, dass der Verbraucher mehr Geld investieren muss. Insoweit lohnt sich der Preisvergleich vorab. Entscheidet sich der Konsument zum Beispiel für eine günstige Kamera ohne jegliches Zubehör und kauft er die Einzelteile im Nachhinein separat, können die zusammengerechneten Kosten auch im Bereich des Marktführers GoPro liegen. Bei solchen Fabrikaten ist es ratsam, entweder direkt eine bessere Kamera zu wählen oder noch etwas zu sparen.

Zusammenfassend bleibt zu erwähnen, dass der Anbieter GoPro in allen Testverfahren die Nase vorne behält. Jedoch können auch die Anbieter JVC, Sony, Rollei, Panasonic und Drift durchaus auf sich aufmerksam machen, und lassen kaum bemerkbare Unterschiede vermissen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn Kamera nicht von einem professionellen Nutzer verwendet wird.

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